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Freitag, 7. Oktober 2022

Grünliberale Ständeratskandidatur: Der kantonale Vorstand schlägt Tiana Moser vor

Der kantonale Vorstand hat heute Abend einstimmig entschieden, Tiana Moser als grünliberale Ständeratskandidatin zuhanden der Mitgliederversammlung zu nominieren. Diese wird am 26. Oktober abschliessend über die GLP-Kandidatur entscheiden.

Mit der langjährigen Nationalrätin und Fraktionspräsidentin Tiana Moser schlägt der GLP-Vorstand der Mitgliederversammlung eine der profiliertesten grünliberalen Persönlichkeiten vor. Tiana Moser tritt an, um an die von Verena Diener begründete Tradition anzuknüpfen und wieder einen grünliberalen Sitz in der «Chambre de Réflexion» zu erobern. Nach acht Jahren ist es zudem an der Zeit, dass erneut eine Frau die weibliche Hälfte des Kantons Zürich in Bern vertritt.

 

Die Findungskommission, bestehend aus Nicola Forster (Präsident), alt Ständerätin Verena Diener, alt Nationalrat Thomas Weibel und Vorstandsmitglied Beat Rüfenacht, hatte dem Vorstand Tiana Moser vorgeschlagen. Am 26. Oktober 2022 werden die Mitglieder final über die Kandidatur entscheiden. 

 

Tiana Moser hat den Vorstand durch ihren grossen politischen Erfahrungsschatz, ihre Glaubwürdigkeit als Politikerin und als Mensch sowie den Willen und die Kompetenz, die drängendsten Herausforderungen für unser Land anzupacken, überzeugt. Die 43-Jährige Politik- und Umweltwissenschaftlerin vertritt die Grünliberalen seit 15 Jahren in Bern und präsidiert seit 2011 die Bundeshausfraktion. Von 2019 bis 2021 war sie Präsidentin der Aussenpolitischen Kommission, welcher sie heute weiterhin angehört. Zudem ist sie Mitglied der Staatspolitischen Kommission. Tiana Moser war von 2005 bis 2011 Co-Präsidentin der Kantonalpartei und hat die Grünliberalen seit der Gründung wesentlich geprägt.

 

Mit Tiana Moser nominiert der Vorstand eine erfahrene Konsenspolitikerin, die sich als Schlüsselfigur in der Schweizer Europapolitik einen Namen gemacht hat. Neben ihrem Engagement für eine weltoffene, vernetzte Schweiz, macht Moser sich für einen führenden Innovations- und Wirtschaftsstandort Zürich stark und ist profiliert als ambitionierte Klimapolitikerin. Ihre Kandidatur ist auch ein Statement für einen vielfältigen Ständerat, in welchem sie progressiven gesellschaftspolitischen Anliegen zum Durchbruch verhelfen will.

 

«Tiana Moser bringt mit ihrem aussenpolitischen Geschick, ihrem glaubhaften Engagement für eine ambitionierte Klima- und Energiepolitik und ihrem Wirken für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Zürich alles mit, was in der aktuellen weltpolitischen Lage für eine Ständerätin angezeigt ist», so Co-Präsident Nicola Forster.